ECHT – Eröffnungsvorträge auf den 12. Tagen der Typografie

Auf der Eröffnungsveranstaltung der 12. Tage der Typografie, am 5. November, wird es drei ganz echte Vorträge geben. Jetzt für die Eröffnungsveranstaltung und die Workshops anmelden!

»Typo 2010 echt voll geil« – Victor Malsy

Bis in die 1980er Jahre zählte das Fach Typografie in den Studiengängen Grafik-Design oder Visuelle Kommunikation zu jenen Fächern, die mehr aus Pflichtgefühl denn aus Leidenschaft belegt wurden.
In jenen Jahren studierte man Grafik-Design, um eine berühmte Kinderbuchillustratorin oder ein noch berühmterer Fotograf zu werden. Diese Zeiten sind lange vorbei. Für das Fach Typografie müssen Studierende heute nicht mehr motiviert werden. Leidenschaftlich wird heute von jedem noch so kleinen Schreibtisch aus typografiert. Doch was befindet sich unter dem Schreibtisch? (Victor Malsy)

Victor Malsy war & ist: Volksschüler & Chorknabe in Froschhausen; Realschüler & Bauzeichner in Offenbach; Krankenpflegeschüler in Langen & Kiedrich; Zivildienstler in Egelsbach; Krankenpfleger, Fachoberschüler, Student, Jongleur, Typograf, Stipendiat & Vater in Bremen; Professor & Partner von Philipp Teufel in Düsseldorf & Willich.

»Schreiben und Schriftentwurf: die Niederländische Tradition seit 1912«

Mathieu Lommen stellt die Sondersammlung von Schriftproben und Schriftentwürfen der Universität von Amsterdam vor. (Mathieu Lommen)

Er ist Kurator für Grafische Gestaltung an der Universität von Amsterdam (Sondersammlungen). Und er publiziert über Buch- und Schriftentwurf.
Einige seiner Publikationen: Irma Boom: biography in books (2010); Letterrij: Rijksoverheid Serif en Sans (2008); Bram de Does: typographer & type-designer (2003); Dutch typefounders’ specimens, mit John A. Lane (1998).

»ECHT!?«– Alessio Leonardi

Geldscheine und Parmaschinken sollte man nicht fälschen. Was Buchstaben und Schriften angeht, da sieht es der Gesetzgeber etwas lockerer. Alessio Leonardi wird versuchen zu erklären, warum das auch so in Ordnung sein kann. In ECHT!

In Florenz geboren, lebt und arbeitet seit 20 Jahre in Berlin als Kommunikationsdesigner, Schriftentwerfer, Comic-Zeichner. Er schreibt gerne Artikel und redet auf Konferenzen, hat inzwischen schon einige Bücher und Comics publiziert und ist frisch gebackener Professor für Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration an der HAWK in Hildesheim.

Kommentar schreiben 1. September 2010 Peter Reichard

Symposium »Schriftgenuss« am 18 September

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Das Symposium am 18. September ab 11.00 Uhr wird zu einer zusätzlichen kulinarisch-­typografischen Exkursion über das Aufeinandertreffen von zweierlei Genüssen.

Referenten werden sein:

Knut Hartmann (khdesign, Offenbach)
»Appetitlich! Schrift im Verpackungsdesign«

Uta Schneider (Stiftung Buchkunst, Frankfurt)
»Es ist angerichtet – Kochbücher«

Tanja Huckenbeck und Peter Reichard (TYPOSITION., Offenbach)
»Beam me up, Scotch - Typografie Hochprozentig«

Lukas Hartmann (hartmann bopp, Basel)
»Von Arial bis Zampone«

Boris Kochan (KOCHAN + PARTNER, München)
»Typografische Glasprobe«

Die »Typografische Glasprobe« sowie das anschließende Abendessen werden in der »weinstube« stattfinden, in deren Räumen einst die Max Dorn Presse für die Gießerei Klingspor druckte.
Teilnahmegebühr inkl. Essen: 40 Euro für Vollverdiener, 20 Euro für Studenten, Schüler, Azubis, Erwerbslose. Bitte rechtzeitig unter infoattyposition.de anmelden, damit wir das Essen planen können!!

Das Symposium ist auf 50 Teilnehmer begrenzt!

Kommentar schreiben 31. August 2010 Peter Reichard

Stefan Sagmeister spricht auf der »dere:10« über Design and Happiness

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Stefan Sagmeister ist einer der mutigsten und spannendsten Vertreter seiner Branche. Durch seine unkonventionelle Herangehensweise, sein grenzüberschreitendes Denken und die Verknüpfung von Gegensätzlichem erschließt er immer wieder neue gestalterische Wege. Im Grafikdesign gilt er als revolutionärer Geist, der den Herausforderungen unseres postmodernen Zeitalters kreativ, ideenreich und eigenwillig begegnet. Seine Arbeiten sind Gratwanderungen zwischen Kunst und Design. Auch das macht ihn so interessant. Kein Wunder, dass zu seinen Kunden Größen wie das Guggenheim Museum, das Casino Linz oder Stars wie Lou Reed, die Talking Heads und die Rolling Stones zählen.

Am 6. November 2010 spricht Stefan Sagmeister exklusiv auf der Grafikdesignschau Regensburg und wird dabei auch viele seiner jüngsten Projekte vorstellen. Neben seinem Vortrag über »Design and Happiness«, den er auf Deutsch hält, zeigt die Grafikdesignschau vom 5. bis zum 21. November 2010 zwei Wochen lang eine Auswahl seiner Arbeiten, dazu auch »Die schönsten deutschen Bücher 2009« (Stiftung Buchkunst Leipzig) sowie herausragende studentische Projekte. – Die Ausstellung ist in den Räumen des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg zu sehen, Veranstalter ist die Grafikdesignschau Regensburg zusammen mit dem Kulturreferat der Stadt Regensburg.

Folgende Vortragsankündigung erhielten die beiden Veranstalterinnen Stefanie Wiesinger und Priska Pytlik von Stefan Sagmeister aus New York:
»Design and Happiness
Stefan Sagmeister will explore the possibilities to achieve happiness as a designer, his tactics to make sure his work remains a calling without deteriorating into a job as well as the chances to design pieces that induce happiness in the audience. Lots of work from the last couple of years will be shown.«

Tickets für den Vortrag: 15 Euro, VVK 13 Euro

Samstag, 6. November 2010, 19.00 Uhr
Städtische Galerie »Leerer Beutel«, Bertoldstraße 9, Regensburg

Kommentar schreiben 31. August 2010 Peter Reichard

»Schrift in Form« Ausstellung im Klingspor Museum Offenbach

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Nach dem großen Erfolg vor zwei Jahren zeigt das Klingspor Museum Offenbach erneut eine Ausstellung zu zeitgenössischem Schriftdesign. Vom 7. bis 19. September 2010 werden unter dem Motto »Schriftgenuss« Schriftdesigner aus aller Welt ihre Arbeiten präsentieren.

Schrift spielt eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Informationen und Emotionen rund um kulinarische Genüsse, ob es nun Speisekarten, Wein­etiketten oder Verpackungen sind. Im Gesamtdesign übernimmt Schrift die Rolle von Gewürzen, unterstreicht die eine oder andere Richtung, gibt den richtigen Pep und ist das Salz in der Suppe. Daher wird neben der Darstellung des Alphabetes bzw. Zeichensatzes auch die jeweilige Schrift in besonderer Anwendung gezeigt: das Lieblingsrezept des jeweiligen Designers oder der Designerin.

Teilnehmer sind André Baldinger, Andreu Balius, David Březina, Peter Brugger, Jos Buivenga, Stefan Claudius, Natascha Dell, Nikola Djurek, Hannes von Döhren, Jan Fromm, Frank Grießhammer, Tomi Haaparanta, Sibylle Hagmann, Michael Hochleitner, Stefan Hübsch, Jean-Baptiste Levée, Oliver Linke, Heinrich Lischka, Rob Keller, Holger Königsdörfer, Gábor Kóthay, Gabriel Martinez Meave, Moshik Nadav, Sebastian Nagel, Kai Oetzbach, Daniel Perraudin, Jean François Porchez, Trine Rask, Florian Schick, Thomas Schostock, Robert Strauch, Ludwig Übele, Dirk Uhlenbrock, Paul van der Laan, Pieter van Rosmalen und Panos Vassiliou.

Das Symposium am 18. September wird zu einer zusätzlichen kulinarisch-­typografischen Exkursion über das Aufeinandertreffen von zweierlei Genüssen. Das daran anschließende Abendessen wird in der »weinstube« stattfinden, in deren Räumen einst die Max Dorn Presse für die Gießerei Klingspor druckte.
Teilnahmegebühr inkl. Essen: 40 Euro für Vollverdiener, 20 Euro für Studenten, Schüler, Azubis, Erwerbslose. Bitte rechtzeitig unter infoattyposition.de anmelden, damit wir das Essen planen können!!

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit TYPOSITION. sowie mit freundlicher Unterstützung der Vereinigung »Freunde des Klingspor Museums«, der Steinmetz’schen Buchhandlung, Gourmand Books Madrid, Berthold Druck, Schauflergroup GmbH und die weinstube.

Kommentar schreiben 23. August 2010 Tanja Huckenbeck

Panno Text – Neue Schriftfamilie von Bold Monday

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Panno Text ist die Weiterentwicklung der Panno Sign und wurde für den Einsatz in Fließtexten angepasst. Die Panno Text ist schmallaufenden Grotesk und eine wenig konstruiert wirkende Alternative zur DIN.

Kommentar schreiben 16. August 2010 Peter Reichard

»Schreiben und Schriftentwurf: die Niederländische Tradition seit 1912«

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Am Eröffnungsabend der 12. Tage der Typografie wird u.a. dieses Jahr Mathieu Lommen den Vortrag »Schreiben und Schriftentwurf: die Niederländische Tradition seit 1912« über die Sondersammlungen der Universität von Amsterdam halten.

Mathieu Lommen ist Kurator Grafische Gestaltung an der Universtät von Amsterdam (Sondersammlungen). Er publiziert über Buch- und Schriftentwerf. Einige seiner Publikationen: Irma Boom: biography in books (2010); Letterrijk: Rijksoverheid Serif en Sans (2008); Bram de Does: typographer & typedesigner (2003); Dutch typefounders’ specimens, mit John A. Lane (1998).

Kommentar schreiben 12. August 2010 Peter Reichard

St Marie – Neues von Sascha Timplan

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Ich habe bereits einige Schriften von Sascha hier vorgestellt, mit der kürzlich erschienen »St Marie« gibt es nun die erste Textschrift von Stereotypes. Durch die acht Schriftgewichte ist die Schriftfamilie der Antiqua schon vielseitig einsetzbar. Die Kursivschnitte sind bereits angekündigt und werden daraus eine vollständige Schriftfamilie machen. Die kantigen Formen einzelner Buchstaben geben der Schrift einen schönen Charakter. Bitte mehr davon – I Love Marie!

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Kommentar schreiben 12. August 2010 Peter Reichard

Tagung des Internationalen Arbeitskreis für Druck- und Mediengeschichte

Am 29. und 30. Oktober wird die Jahrestagung des Internationalen Arbeitskreis für Druck und Mediengeschichte in Offenbach zum Thema »Alois Senefelder und die Folgen« stattfinden.
»Druck- und Mediengeschichte als Forschungsgegenstand ist noch eine relativ junge Disziplin und an den Hochschulen nur peripher verankert. Ihr Ziel ist die Untersuchung und Darstellung technischer Artefakte zur Vervielfältigung von Text und Bild in ihren Wirkungen als Ursache und Folge gesellschaftlicher Bewegungen. Die Forschungsergebnisse sollen das Verständnis über gegenwärtige und zukünftige Arbeitsbedingungen, technische Entwicklungen und Zivilisationsprozesse erhellen. Dafür werden unter anderem auch die Forschungsergebnisse der Buch-, Technik-, Geschichts- und Sozialwissenschaften herangezogen. Mitglieder des IADM sind historisch Interessierte aus Bibliotheken und der Berufspraxis in künstlerischen und/oder betrieblichen Zusammenhängen, wissenschaftliche Experten aus Forschungsinstituten unterschiedlicher Wissenschaftszweige, Kustoden technikwissenschaftlicher Sammlungen in Museen sowie private Sammler. Eine breite Fachöffentlichkeit mit Tagungen und Veröffentlichungen zu erreichen, Theorie und Praxis zu verbinden, ein Netzwerk zu Fragen der Museumsdidaktik, des angewandten Handlungswissens an Maschinen und Werkzeugen sowie der Druck- und Mediengeschichtsforschung zu bilden, dies sind die zentralen Anliegen des IADM.q

Hier ein paar Einblick in das Programm, das es hier komplett als PDF gibt:

  • Vom Punkt zum Raster. Zur Geschichte des Punktes in der Reproduktionstechnik: Hanns-Peter Schöbel (IADM)
  • Erfindung, Entdeckung, oder technische Evolution des Offsetdrucks: Jürgen Zeidler (Saal-Presse, Werkstatt für künstlerische Druckgraphik, Bergsdorf)
  • Besuch der Grafischen Werkstatt für Technik und Kunst Offenbach e.V. und Vorführung eines Films durch Klaus Kroner (Werkstattleiter)
  • Der Druck von Ansichtskarten am Beispiel der Kunstanstalt Carl Garte, Leipzig: Gerhard Stumpp (Stuttgart)
  • Wie geht es weiter mit Print? Dr. Markus Rall (Vorstandsvorsitzender der Internationalen Senefelderstiftung, Vorstandsmitglied manroland)
  • Lithografie & Schrift (Arbeitstitel): Dr. Thomas Glöß (Grafik • Design, Leipzig)
  • Offsetdruckplatten als Motor und Spiegelbild der Entwicklung von Druck und Medien: Dr. Werner Fraß (Wiesbaden)
  • Verbandsgeschichte der Stein- und Offsetdrucker: Dr. Harry Neß (Vorsitzender des IADM)
  • Drucken im Museum. Museumspädagogische Angebote für junge Besucher: Odette Peterink (Museum Plantin-Moretus, Antwerpen)

Kommentar schreiben 5. August 2010 Peter Reichard

Corporate Diversity – Schweizer Grafik und Werbung für Geigy 1940–1970

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Kaum ein anderes Schweizer Unternehmen stand in den 50er und 60er Jahren für den Schweizer Grafikdesign-Stil dieser Zeit. Geigy hatte mit seiner eigenen so genannten Propagandaabteilung – heute würde man Marketingabteilung sagen – einen wichtigen Beitrag für diesen sachlichen und funktionalen Stil entwickelt.

In »Corporate Diversity« haben die Autoren die Entwicklung und die Arbeiten der unterschiedlichen Designer bei Geigy, aber auch die Designabteilungen des Unternehmens in den USA und Großbritannien mit vielen Beispielen hervorragend vorgestellt und illustriert. Gezeigt werden Anzeigenkampagen, Produktbroschüren, Werbemittel, Verpackungen bis hin zu Werbefilmen. Die Verwendung von Materialien, Prägungen und Stanzungen ist immer wieder ein Merkmal der damaligen Gestaltung für Geigy.

Eine Corporate Diversity, also unterschiedliche Erscheinungsbilder der Produkte, ergab sich aus der Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der Produkte selbst. Trotzdem entstand so etwas wie ein hauseigener Stil mit Gemeinsamkeiten im Design. Dies lag auch daran, dass viele junge Designer der Basler Hochschule bei Geigy ihre erste Station im Arbeitsleben fanden. Sie hatten mehr oder weniger die gleiche Ausbildung, die geprägt war u.a. durch die Ansätze von Armin Hofmann.

Wer etwas von Designgeschichte und Schweizer Grafik erfahren will, für den ist dieses Buch ein Muss. Es zeigt nicht nur viele Designs, sondern die Artikel verschiedener Autoren geben einen Einblick in die Zeit, in die Arbeitsweisen und die Auswirkungen dieser Zeitspanne.

Weitere Abbildungen des Buches sowie eine englischsprachige Besprechung gibt es bei grain edit.

Corporate Diversity – Schweizer Grafik und Werbung für Geigy 1940–1970
Verlag Lars Müller Publishers
ISBN 9783037781616
Preis 39,90 Euro
Seiten 208

Kommentar schreiben 30. Juli 2010 Peter Reichard

»Fixierte Gedanken – Eine Kurzgeschichte der Schrift, des Alphabets und der Zahlen und Ziffern«

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Der Titel »Fixierte Gedanken« sagt zunächst nicht viel über den Inhalt aus, erst der Untertitel »Eine Kurzgeschichte der Schrift, des Alphabets und der Zahlen und Ziffern« bringt Licht ins Dunkel.

Veruschka Götz hat ihre Gedanken und viele Fakten in diesem kleinen, handlichen Büchlein zusammengepackt und teilt dem Leser zu den im Untertitel aufgeführten Themen in Form von drei Artikeln viel Wissenswertes mit.

Irritierend ist jedoch, dass die Abhandlung der Schriftentwicklung sehr sprunghaft von den venezianischen Renaissance-Schriften direkt zur Schwabacher und zur Fraktur übergeht und mit dem Verbot der angeblichen »Schwabacher Judenlettern« durch die Nazis 1941 endet. Kein Wort zu den großen französischen Antiqua-Schriften von Garamond. Nichts zu den Übergangsantiquas von Caslon und Baskerville, ebenso wenig zu den klassiztischen Antiqua-Schriften von Didot, Walbaum oder Bodoni. Und auch die Entwicklung der Egyptienne- und Grotesk-Schriften wird völlig ausgeblendet. Somit müsste dieser Artikel genau genommen heißen »Die Entwicklung des Alphabets: Eine lange Geschichte, verkürzt (statt kurz) erzählt«. Sicherlich haben sich die Grundformen der Schriften seit der Zeit Jensons, Manutius’ und Griffos nicht wesentlich geändert, aber die Ausformungen der späteren Epochen und vor allem den Wegfall der Serifen zu unterschlagen, passt nicht zum Anspruch, über die Entwicklung des Alphabets zu schreiben.

Ist man sich dieser Verkürzung bewusst, so ist »Fixierte Gedanken« eine gelungene Einführung in die Schrift-, Buchstaben- und Zifferngeschichte.

Eine weitere Besprechung gibt es auch bei MyFonts.de

Kommentar schreiben 29. Juli 2010 Peter Reichard

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